Alpen-Adria-Universität: neuer Masterplan

Alpen-Adria-Universität: neuer Masterplan
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Den Wettbewerb für einen Masterplan zur Umgestaltung des Campus der Alpen-Adria-Universität (AAU) in Klagenfurt hat das Tiroler Team des norwegischen Architekturbüros Snøhetta gewonnen.

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Die Oper in Oslo, der National September 11 Memorial Museum Pavilion, die Gestaltung des Times Square in New York oder das erste europäische Unterwasserrestaurant in Norwegen machten Snøhetta international bekannt. Wie inspirierende Räume für Lehre sowie Lernen aussehen können – bei gleichzeitig nachhaltiger Architektur – zeigt das interdisziplinäre norwegische Büro jetzt mit ihrem Entwurf für den Masterplan der Alpen-Adria-Universität (AAU) in Klagenfurt. Den nicht offenen, einstufigen Realisierungswettbewerb konnte schließlich das Tiroler Team von Snøhetta für sich entscheiden. Die Ausschreibung der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) für den Campus-Masterplan gab eine Umstrukturierung des Universitätsgeländes und den Entwurf eines neuen Institutsgebäudes vor.

Snøhettas Konzept schafft eine neue Verbindung zwischen der geschäftigen Stadt Klagenfurt und dem ruhigen Ufer des Wörthersees im Süden Österreichs. Ein ,Landschaftsband‘ stärkt die Ost-West-Achse des Geländes und verbindet unterschiedliche Aktivitäten sowie Raumtypologien wie Plätze, Veranstaltungs- und Erholungsräume, ein Amphitheater, Wasserspiele und Outdoor-Lernräume, erklären die Architekten. Zwei Neubauten bilden mit den Bestandsbauten ein Gesamtensemble und grenzen zudem das Gelände deutlich ab. „Die beiden neuen Holzbauten markieren deutlich die beiden Seiten der linear organisierten Freiräume, betonen den Hauptzugang zu den bestehenden Gebäuden, verankern den Universitätscampus in der Stadtstruktur und machen ihn von der Straße aus sichtbar,“ so lautet die Beschreibung von Snøhetta.

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Masterplan mit Landschaftsband quer über den Campus © Snøhetta Studio Innsbruck
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Alpen-Adria-Universität: eine neue Landmarke

Im Digital Age Tower I (DAT I) genannten Neubau – er bildet den Eingang zum Campus – soll die Fakultät für Technische Wissenschaften gebündelt werden. Die Campus-Idee entwickelte Snøhetta hier mit einer offenen Lernlandschaft in den Innenraum. Sie soll Synergien in Forschung und Lehre bringen. Co-Working Spaces laden zur Kommunikation sowie zum Wissenstransfer ein. Das Gebäude, es besteht aus zwei Teilen, gestaltete Snøhetta als neue Landmarke für die Wissenschaft. Ein Sägezahndach, das für viel Tageslicht sorgt und über integrierte Photovoltaik-Elemente Strom erzeugt, bedeckt den innovativen Holzbau. Auch der zweite Neubau im Westen (DAT II) ist eine Holzkonstruktion mit Sägezahndach, erzeugt Strom und verbraucht selbst wenig.

Intensiv setzte sich Snøhetta außerdem mit der Frage auseinander, wie künftiges und nachhaltiges Bauen aussehen kann. „Mit diesen Gebäuden leisten wir einen signifikanten Beitrag zum nachhaltigen Bauen,“ erklärt Patrick Lüth, Geschäftsführer des Innsbrucker Snøhetta Büros. „Mit der überwiegenden Verwendung des Baustoffs Holz und den anderen vorgeschlagenen Maßnahmen kann es gelingen, eine ausgeglichene C02-Bilanz über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes zu erreichen – das heißt nicht nur im Betrieb des Gebäudes, sondern auch, wenn man die gesamte graue Energie berücksichtigt, die in den Materialien gebunden ist“.

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Innenraumrendering © Snøhetta Studio Innsbruck
Explosionszeichnung © Snøhetta Studio Innsbruck
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Blick über den Tellerrand“ – so wird gearbeitet

Seit 2011 leitet Patrick Lüth das Snøhetta Studio in Innsbruck. 2005 begann er nach seinem Architekturstudium in Innsbruck im Büro in Oslo. Dort begleitete er viele internationale Architektur-Wettbewerbe und war an einigen der bekanntesten Einreichungen von Snøhetta beteiligt. In Innsbruck leitet er unter anderem die Swarovski-Projekte „Kristallwelten Evolution“ und Manufaktur, die Design-Studie für ein neues Museumsquartier in Bozen, den Masterplan für ein neues Stadtquartier in Budapest sowie Hotel- und Tourismusprojekte. Am Dienstag, den 22. Februar 2022, gab er in der digitalen Veranstaltung „Blick über den Tellerrand“, einer interdisziplinären Vortragsreihe des Felix-Klein-Zentrums für Mathematik, Kaiserslautern, Einblick in seine Arbeit.

 

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Masterplan zur Umgestaltung des Campus der Alpen-Adria-Universität

Ort: Klagenfurt am Wörthersee, Österreich

Text: Ute Strimmer

Abbildungen: Snøhetta

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